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Das
Zeitbuch
Fakten und dazu passende meditative Texte
zur christlichen Zeitrechnung
Nichts
ist so sehr objektiv messbar und gleichzeitig subjektiv fühlbar wie die Zeit.
Sie zieht Verstand und Gefühl gleichermaßen in den Bann. Im Zeitbuch geht es
um beide Seiten: Einerseits wird die Entwicklung der Zeitmessung durch die
Jahrtausende und die Geschichte unseres Kalenders beschrieben. Andererseits
bezeugen meditative Texte des Autors die Empfindungen von Menschen im Ringen um
die Zeit.
Das Zeitbuch, J. F. Steinkopf Verlag, Kiel, 1999; € 9,90.
(Es ist seit Juni 2009 nicht mehr im Buchhandel; es ist nur noch beim Autor in
zu beziehen.)
Mehrere Künstler in verschiedenen Regionen Deutschlands haben
unabhängig voneinander Maibaums "Zeitgedichte"
entdeckt, dazu gearbeitet und ausgestellt. Den Ahrensböker Künstler Jan
Münster hat das Gedicht "Wachgeküsste Träume" aus dem Zeitbuch zu
einem Bilderzyklus inspiriert ..."
(UK) "Maibaums Texte spiegeln ein Stück der Leichtigkeit des Seins
wider, die der Mensch zurückgewinnen kann" (Hamburger Abendblatt)
 Das Buch ist im Buchhandel
zu 9,90 € erhältlich.
Sie können es auch nur noch direkt online beim Autor bestellen, Preis
3,-- Euro (plus 1,-- Euro
Portokostenanteil): maibaum@frank-maibaum.de
Das ist der
Inhalt:
-
VORWORT
-
Tag
und Nacht
-
Nacht
-
Geborgen
-
Mitten
in meinem Leben
-
Die
Wiege unseres Wissens
-
In
die Sterne schauen
-
Aberglaube
-
Was
bleibt?
-
Die
Sonnenuhr
-
Schuldig
geworden
-
Die
Grundlagen der astronomischen
Zeitberechnung
-
Geschwindigkeit
verlangsamen
-
Der
Vorläufer unseres Kalenders
-
Misshandelte
Zeit
-
Der
julianische Kalender
-
Wasseruhren
-
Zeit
stehen lassen
-
Eine
neue Ära
-
Zeit,
wenn du sie hast
-
Banger
Blick nach vorn
-
Die
Sanduhr
-
Die
Jahreszeiten
-
Die
gregorianische Kalenderreform
-
Denn
siehe, es ist gut
-
Zeit
anhalten
-
Frage
an die Zukunft
-
Feder
oder Zugbalken
-
Nürnberger
Eier
-
Stolz
-
Und
immer schwingt die Zeit
-
Das
Menschliche Zeitgefühl
-
Zeitorgan
-
Verwundete
Zeit
-
Das
Jahr des Heils
-
Lebendig
-
Nie
zu spät
-
Durch
das Jahr
-
Die
Stunde
-
Tag
und Woche
-
Zeit
in der Hand
-
Woche
-
Zeitzonen
und Universalzeit
-
Zeitvision
-
Du
bist da
-
Uhren
des 20.Jahrhunderts
-
Schwingung
-
Alles
von Dir
-
Ein
Ende aller Zeit
-
Nie
alt
-
Zusage
-
Was
wird sein?
-
Zeitwende?
-
Wachgeküsste
Träume
Vorwort
Triebfeder allen wissenschaftlichen Forschens war immer schon eine religiöse
Neugier. Den Sinn des Lebens zu finden, war das Ziel des Suchens nach Zusammenhängen
im großen Universum und in den kleinsten Teilen des Seins. Forschen und
Glauben, Wissen und Fühlen konnten nicht getrennt voneinander verstanden
werden.
Erst in der Neuzeit zerbrach diese Einheit. Besonders das 20. Jahrhundert ist
geprägt von der Vorstellung, jedes mögliche Stück Wissen sei ein notwendiges
Puzzelteil, das uns einer Vollständigkeit allen Wissens näher bringt. Diese
Vollständigkeit zu erreichen wurde Motiv und Ziel des Lernens und Forschens.
Von hinderlichen Werten, Hoffnungen, ethischen Vorstellungen galt es sich zu
trennen. Auf der einen Seite standen nun der Wissensdrang und die Forschungstätigkeit
– auf der anderen Seite die Sehnsüchte, Gefühle, der Glaube und die Frage
nach Sinn. Diese beide bedeutenden Seiten des Menschen schienen unterschiedliche
Bereiche zu sein, die nichts miteinander zu tun haben, sich gar stören und
ausschließen. Man feierte eine befreite, unabhängige, wertfreie Wissenschaft
Doch es wird immer deutlicher, dass wir unsere ”Puzzelarbeit” nie beenden
werden. Das mögliche Wissen ist zu vielfältig und wird immer all unsere Kraft
und unser Vermögen immer übersteigen. Mit der Erkenntnis dieser Ohnmacht wächst
die Gewissheit, dass ”Vollständigkeit” nicht das Motiv oder Ziel unseres
Suchens sein kann – wir werden sie nie erreichen. Eine derart wertfreie
Forschung schafft lediglich leere Räume, in denen wir Menschen hilflos
umherirren. Wir müssen gemeinsam neue Motive und Ziele für unser Suchen
finden. Wissensdrang muss sich verbinden mit unseren Hoffnungen, mit unseren
Fragen nach sinnvoller Zukunft, nach Liebe und Geborgenheit und erfüllenden
Formen des Zusammenlebens.
Diese Verbindung zu schaffen wird die große Aufgabe im neuen Jahrtausend sein.
Ich sage bewusst ”Jahrtausend”, denn ein Jahrzehnt oder Jahrhundert wird
nicht ausreichen, unsere bisherigen Irrwege zu korrigieren. Wir stehen noch am
Anfang neuer Wege und haben kaum eine Ahnung, wie sie weiterführen werden. Dieses
Buch ist ein kleiner Versuch, am Beispiel Zeit unser Wissen und Fühlen
zusammenzubringen. Das Thema eignet sich dazu besonders, denn nichts ist so sehr
objektiv messbar und gleichzeitig subjektiv erlebbar wie die Zeit. Informative
und meditative Texte erwachsen hier eins aus dem anderen, ergänzen sich und
sind nur als Einheit zu verstehen. Pendeln Sie mit uns, zwischen den objektiven
und persönlichen Seiten der Zeit hin und her. Lassen Sie sich zu den Gefühlen,
Ängsten und Hoffnungen der Menschen leiten, die lange vor Ihnen lebten – und
zu Ihren eigenen. Wir
möchten eine Vorstellung davon geben, wie verstandesmäßiges und seelisches
Suchen aus einem Ursprung kommen, neu zusammenwachsen können und gemeinsam für
eine hoffnungsvolle Zukunft fruchtbar zu werden.
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